Dauerhaftes Glück in Ihrer Beziehung

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Männer sind bekanntlich vom Mars und Frauen von der Venus. Wie schaffen es einige wenige Liebespaare nach dem ersten Verliebtsein auch dauerhaft eine Beziehung mit Respekt, Anerkennung und gegenseitiger Wertschätzung auch über längere Zeit zu bewahren?

"Liebe macht blind", heißt es im Volksmund. Und so sind wir in der erste Phase des Verliebtseins kaum fähig, den echten Menschen zu sehen. Zuerst glauben wir: Endlich, das ist der oder die Richtige! Jetzt wird alles anders. Wenn dann die Zeit die rosarote Brille stark abgenützt hat, und der Mensch, den wir zu unserem Partner erkoren haben, im erbarmungslosen Licht des Alltags vor uns steht, breiten sich oft Enttäuschung und das Gefühl des Verfehlens aus. In Wirklichkeit hat sich jedoch nicht der Partner geändert, sondern nur unsere Projektion. Das heißt, wir alle tragen innere Bilder vom idealen Mann oder der idealen Frau mit uns herum und projizieren diese Vorstellung auf den realen Partner. Und hier beginnt eine entscheidende Entwicklungsphase. Nämlich, zu erkennen, was man projiziert hat, und dann zu versuchen, den Partner wirklich und ehrlich zu entdecken. Diese Entdeckungsreise kann zur Selbsterfahrung werden, wenn man den Partner als (Seelen-) Spiegel betrachtet - das Ich wird zum Du. Der Spiegel ist eine uralte Metapher in Märchen, Sagen und Mythen. Ein Spiegelbild hat keine eigene Wirklichkeit. Verschwindet der gespiegelte Gegenstand, gibt es auch kein Spiegelbild mehr. In buddhistischen Klöstern bekommt jeder Mönch als "Einweihung" einen Spiegel in die Hand gedrückt, der ihn erinnern soll, dass die Außenwelt nur als Vorstellung seiner Seele existiert. Der Spiegel soll den Blick von der Außenwelt in die Innenwelt lenken. Das lässt sich genauso auf eine Beziehung übertragen. Wenn sich beispielsweise die Partner bei einem Streit ineinander "verbeißen", hilft es, sich folgendes zu sagen: "Halt! Ich sehe in Dir nur mein Spiegelbild. Ich muss Kontakt zu mir selbst finden, um zu erkennen, was mich in diesem Streit so erregt." So schwächen sich unsere Projektionen ab und wir können langsam lernen, in kritischen Situationen die Fixierungen an den Partner zu lösen.

"Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft."

Je sicherer wir uns selbst sind, desto sicherer fühlen wir uns auch in der Partnerschaft. Wenn sich ein weibliches Wesen hübsch und liebenswert findet, macht es ihr nichts aus, wenn er mit einer anderen tanzt. Er kommt ja zurück, weil er sie liebt. Diese Überlegungen laufen allerdings im Unterbewusstsein ab und geraten leicht ins Wanken. Selbst wenn Sie sehr selbstbewusst sind, gibt es Tage, an denen Sie sich mies fühlen. Flirtet er dann mit der Nachbarin, setzt prompt der Mechanismus der Eifersucht ein, "kein Wunder, dass er sich um die bemüht, sie sieht großartig aus und ich sitze da, abgewrackt und hässlich". Denken Sie an den Reim "Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft". Darin liegt viel Wahrheit. Wer permanent auf der Lauer liegt, um den Geliebten bei einem Seitensprung zu erwischen, der macht sich und dem Partner das Leben zur Hölle.
Wenn Sie unter ständiger Eifersucht leiden, müssen Sie deshalb noch lange nicht zum Psychiater. Bereits ein offenes Gespräch mit dem Partner kann hilfreich sein. Geben Sie zu, dass Sie manchmal fast krank sind vor Eifersucht. Erklären Sie ihm, dass Sie sehr wohl wissen, wie absurd das ist. Dass Sie aber von diesem Gefühl überfallen werden und ihm ausgeliefert sind. So besteht viel eher eine Chance, dass er Sie begreift als wenn Sie mit ihn mit Eifersüchteleien terrorisieren. Damit treiben Sie ihn nur aus dem Haus und möglicherweise in die Arme einer anderen.
Eifersucht kann durchaus eine Ich-Schwäche sein. Fragen sie sich, warum Sie kein Selbstvertrauen haben. Zählen Sie vor allem einmal auf, was Sie liebenswert an sich finden. Wenn dann in einer kritischen Situation die Eifersucht aufsteigt, sehen Sie sich die "Liste" ihrer Stärken an. Die Eifersucht wird vielleicht nicht ganz verschwinden, aber Sie können zumindest lernen, damit umzugehen.
Neben mangelnder Eigenliebe gibt es noch eine weitere Erklärung für die übertriebene Eifersucht: Die Projektion. Wenn Sie Ihrem Partner pausenlos unterstellen, dass er Sie betrügt, dann hegen Sie vielleicht den unterbewussten Wunsch, selbst die Kirschen in Nachbars Garten zu naschen. Es soll schon vorgekommen sein, dass die Frau, krank vor Eifersucht im Bett eines anderen landet, während der Partner treu zu Hause vor dem Fernseher sitzt.
Wer liebt, wird immer Angst haben, den Partner eines Tages zu verlieren. Diese Angst führt dazu, das Bestehende festigen zu wollen, da jede Veränderung gefährlich scheint. So kann es geschehen, dass der geliebte Mensch gehemmt, gelähmt und an die Kette gelegt wird. Es macht aber keinen Sinn, ihn um jeden Preis halten zu wollen. Man muss ihn in seiner Eigenständigkeit akzeptieren, darf aber die eigene dabei nicht aufgeben. In einem alten französischen Volkslied heißt es: "Liebe ist ein Kind der Freiheit" - der eigenen und der des Partners.

"In den westlichen Ländern sind wir harmoniesüchtig und halten gleichzeitig den Rekord an Scheidungen."

Es gibt keine Partnerschaft ohne Machtkämpfe. Viele Paare sind stolz darauf, dass sie nie streiten. Das Thema Macht interessiert sie nicht. Aber unter der Oberfläche der Harmonie gärt es gewaltig. "Je weniger den Partnern bewusst ist, dass es zwischen ihnen um die Machtfrage geht, desto gefährdeter ist ihre Partnerschaft", meint der kalifornische Kommunikationstrainer David Stiebel. "In den westlichen Ländern sind wir harmoniesüchtig und halten gleichzeitig den Rekord an Scheidungen. Das ist kein Zufall. Der Kampf darum, wer das Sagen hat, wird häufig nicht offen und nach fairen Regeln gespielt, sondern indirekt ausgetragen. Und das macht mürbe".
Dass Meinungsverschiedenheiten unter Partnern schnell zu Machtkämpfen werden können, ist eine Erfahrung, die schon viele Paare gemacht haben. Damit sich keiner als Verlierer fühlt, sollte jeder Partner zunächst die schlichte Wahrheit anerkennen, dass er sich Macht wünscht.
Machtspiele eskalieren jedoch, wenn die Partner nicht beim Thema bleiben.
Man zitiert frühere Situationen, bringt, weil man schon dabei ist, gleich alles Mögliche zur Sprache und schichtet Vorwurf auf Vorwurf. Die häufigsten Formen sind Verallgemeinerungen, beispielsweise Sätze mit Wörtern wie "immer, schon wieder, jedes Mal, nie" - "immer gibst du mir das Gefühl, unwichtig zu sein", "schon wieder schaust du nicht her", "jedes Mal das Gleiche", "nie hörst du mir zu". Diese Verallgemeinerungen sollen einem Argument Kraft verleihen. Aber sie lösen beim Partner nur Protest aus und zwingen ihn zum Gegenangriff. Sie machen jede Auseinandersetzung zum zerstörerischen Kampf.

Versuchen Sie Ihren Partner wirklich kennenzulernen: Die Fähigkeit sich einzufühlen ist enorm wichtig!

Probleme lassen sich nicht in einem Aufwasch lösen, sondern immer nur eines nach dem anderen. Die gewünschte Einsicht kann der Partner nur dann haben, wenn ihm eine bestimmte Situation vor Augen geführt wird. Sprechen Sie ein bestimmtes Verhalten an, sprechen Sie davon, wie das auf Sie gewirkt hat. Und nur davon. Wenn der Partner hört, wie Sie sich dabei gefühlt haben, dann kann er darauf eingehen. Dann können Sie gemeinsam eine Lösung überlegen.
"Heere brauchen Verbündete, denn Sie wollen ihre Gegner vernichtend schlagen", sagt David Stiegel. "Genau das soll in der Partnerschaft nicht passieren. Hier soll es zwei Sieger geben. Deshalb müssen Verbündete draußen bleiben". Gewöhnlich berufen sich die Partner auf Verbündete, um die eigenen Argumente zu stärken. Es führt zu nichts, wenn in einer Auseinandersetzung abwesende Zeugen zitiert werden ("Christian hat auch gesagt ..."). Und schon gar nicht dürfen Machtkämpfe vor Dritten ausgetragen werden.
Am wichtigsten ist die Erkenntnis, dass es nie um richtig oder falsch geht, sondern um persönliche Wünsche und Vorstellungen. Sprechen Sie also von sich selbst, von Ihren Bedürfnissen. Aber vor allem: Hören Sie sich die Bedürfnisse Ihres Partners an!

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Die Reise ins Reich der Liebesgöttin soll auch ein starkes Band des Vertrauens knüpfen.

Auch in erotischer und sexueller Hinsicht ist es ganz wichtig, über die Bedürfnisse des Partners Bescheid zu wissen. Nicht nur Liebe, auch Lust verdoppelt sich, wenn man sie teilt.
Paare, die schon jahrelang ein gemeinsames Schlafzimmer bewohnen, klagen oft über erkaltete Leidenschaft. Vor allem Männer beschweren sich über die Kälte ihrer einst so leidenschaftlichen Geliebten. Aber heißt es nicht "es gibt keine frigiden Frauen, nur Männer, die nicht wissen, wie man eine Frau befriedigt?". Trotzdem, man darf den "Herren der Schöpfung" nicht die ganze Schuld anlasten. Denn nur eine Frau, die ihre Sinnlichkeit entdeckt hat und weiß was ihr Lust bereitet, kann auch den Partner in erotischer Hinsicht den richtigen Weg weisen.
Frauen sind von Natur aus sinnliche Wesen - vorausgesetzt, sie geben sich selbst die Erlaubnis, ihre Sinnlichkeit zu entdecken und zu genießen. Während Männer eher dazu neigen, sich auf ihre Genitalien zu konzentrieren, sind Frauen ganzheitlich orientiert und bringen nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Phantasien ins Liebesspiel ein.
Räumen Sie also der Venus mehr Platz in ihrem Leben ein. Schaffen Sie romantische Stimmungen, öffnen Sie all Ihre Sinne, verwandeln Sie ihren Körper in ein klingendes Instrument, dem Sie zu Zweit die wunderbarste Musik entlocken können.
Überlassen Sie die Initiative nicht Ihrem Partner, sondern beschenken Sie Ihre innere Verführerin mit allem, was Ihre Leidenschaft erregt. Frische Blumen zum Beispiel oder ein Parfum mit erotischer Note. Schwelgen Sie in dem Duft bis Sie sich so sexy fühlen wie Sie riechen. Tragen Sie erotische Dessous, in denen Sie sich fühlen wie ein Callgirl - ihre Venus ist ganz verrückt nach Seide und Spitze. Sie werden schnell merken, wie anders Sie sich bewegen, wenn die Haut unter den Jeans zärtlich gestreichelt wird. Lesen Sie gemeinsam erotische Literatur, schauen Sie sich entsprechende Bilder oder einen Film an - erlaubt ist alles, was stimuliert.
Verzaubern Sie ihre Wohnung so oft wie nur möglich mit Kerzenlicht - je nach Stimmung mit schlanken Kerzen, die Eleganz vermitteln, mit Teelichtern, die sanfte Schatten werfen oder mit Duftkerzen, die erotische Aromen ausströmen. Verwöhnen Sie sich und ihren Partner mit einem Candlelight-Dinner. Gönnen Sie sich dazu Aphrodisiaka vom Feinsten: Avocados und Feigen, Garnelen und Spargel, dazu Champagner und zum Abschluss ein cremiges Dessert, das auf der Zunge zergeht. Nehmen Sie das letzte Glas mit ins Schlafzimmer. Der Abwasch kann warten.
Wenn Sie die Wünsche Ihrer inneren Venus auch ihrem Partner vermitteln, kann er darauf eingehen und auf Ihre Bedürfnisse reagieren. Denn die Reise ins Reich der Liebesgöttin soll nicht nur Lust verschaffen, sondern auch ein starkes Band des Vertrauens knüpfen.

Wie die Maienkinder (Stier und Zwilling) miteinander harmonieren

Stier mit Stier

Zuerst müssen sowohl das gemeinsame Revier gegen außen abgegrenzt sowie die Besitzverhältnisse innerhalb der Zweisamkeit geregelt werden. Ist dies geschehen, so gibt es kaum ein friedlicheres, zufriedeneres Pärchen als zwei Stiere, die gemeinsam das Leben genießen. Aber Vorsicht, Eifersucht kann diese Beziehung vergiften! Denn Besitz - materieller oder ideeller Art - ist für beide wichtig. So möchten Sie auch den Menschen, den Sie am meisten lieben, möglichst fest an sich binden. "Ich bin dein und du bist mein, und dies in alle Ewigkeit!"
Da Sie beide eine ähnliche Lebensgrundhaltung mitbringen, haben Sie viel Verständnis für die Sinnenfreuden. So stellen sich einem gemeinsamen Leben diesbezüglich kaum Hindernisse in den Weg. Doch sind Sie beide grundsätzlich eher bedächtig in Ihrer Gangart. Es könnte auf dem gemeinsamen Lebensweg zu einem Stillstand kommen. Das Hier und Jetzt ist für Sie beide so genussvoll, dass Sie sich nur schwer losreißen und Neues in Angriff nehmen können. Oder Sie sind einfach zu bequem dazu. Um nicht Stillstand, sondern Ruhe, Stabilität und Sicherheit in der Partnerschaft zu finden, müssen beide immer wieder einmal Altes über Bord werfen und einen Schritt ins Unbekannte wagen.

Stier mit Zwilling

Die bewahrende, genießerische Ruhe des Stiers und die neugierige Beweglichkeit des Zwillings können sich bis zur Weißglut an einander reiben. Während der Stier sich in einer noblen Villa sesshaft machen möchte, würde sich der Zwilling in einer Studentenbude ebenso wohl fühlen. Will der Stier den geliebten Menschen möglichst hautnah bei sich haben, so braucht der Zwilling mindestens alle drei Tage neue Gesichter um sich. Ein Leben ohne den Kontakt mit vielen Menschen und ohne ein immer wieder neues, interessantes Umfeld ist für den Zwilling unvorstellbar. Und gerade dies kann ihm in einer Partnerschaft mit einem Stier zum Problem werden. Der Stier wird überfordert, denn der Zwilling stört mit seiner Neugier, seinen wechselhaften Interessen und seinem unüberschaubaren Bekanntenkreis das ruhig dahinplätschernde Leben des Stiers erheblich. Diese unterschiedlichen Wesenszüge können Reibung verursachen und im Zusammenleben eine bittere Pille nach der anderen verabreichen. Finden beide jedoch die nötige Toleranz, das Anderssein des Partners anzunehmen, so können beide an der völlig anderen Welt des Partners teilnehmen. Ihr Leben wird um vieles reicher und farbiger. Der Stierpartner profitiert von all dem Neuen, das der Zwilling in die Gemeinschaft einbringt. Der Zwilling lernt innezuhalten und Ruhe, Beschaulichkeit sowie sinnlichen Genuss zu schätzen.

Zwilling mit Zwilling

Hier dürften gute Kameradschaft, gemeinsame Interessen sowie der Austausch von mehr oder weniger nennenswerten Neuigkeiten gewährleistet sein. Zwei Zwillingen wird es kaum langweilig, denn sie haben sich immer etwas zu sagen. Auch scheinbar oberflächliche Kleinigkeiten sind es wert, erzählt zu werden. Jeder nimmt interessiert Anteil am Leben des anderen, ohne ihn beeinflussen oder gar festlegen zu wollen. Beide Partner finden sich in einem offenen und kultivierten Lebensstil. Vielleicht treiben Sie zusammen Handel, reisen viel herum, knüpfen neue Kontakte an oder nehmen sich viel Zeit für gemeinsame Leseabende. Kultur im weitesten Sinne ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Partnerschaft. Beide schätzen freundliche und sachliche Umgangsformen und lassen zerstörerische Emotionen lieber aus dem Spiel. Gegenseitig bestätigen sie sich in ihrem Sein. Ihr gemeinsames Leben gleicht einem Tanz an der Sonne.
Geht es darum, eine Richtung auf dem Lebensweg einzuschlagen und Weichen zu stellen, so haben sie nicht eine und auch nicht zwei verschiedene Meinungen, sondern mindestens ein halbes Dutzend Vorschläge. In Ihrer objektiven Grundhaltung zeigen sie sich gegenseitig so viele Vor- und Nachteile jeder Möglichkeit auf, dass das Treffen einer Entscheidung fast unmöglich wird. Das Gespräch fließt, und Sie versorgen sich gegenseitig ausgiebig mit sachlichen Informationen, lassen sich jedoch wenig Raum für subjektive Empfindungen und Entscheidungen.