Mobbing? Nicht mit mir!

Missgunst, Neid und Intrigen sind die Themen aller großen Dramen der Literaturgeschichte. Gemeinheiten, die sich Menschen ausdenken, um andere zu unterdrücken, zu beherrschen, sich am Leid anderer zu erfreuen, sich Vorteile zu verschaffen, haben unzählige Erscheinungsbilder.

Früher hieß es "schikanieren", "intrigieren", "einschüchtern", "bloßstellen", "ignorieren", "fertig machen", oder "triezen". Heute gibt es für diese altbekannten Übel ein neues Wort: Mobbing. Dadurch wird dieses Problem in unserer Gesellschaft bewusster wahrgenommen und diskutiert. Im Fernsehen werden Gesprächforen angeboten, es gibt viele Selbsthilfe-Gruppen, Anlauf- und Beratungsstellen für Menschen, die gemobbt werden. Der Begriff Mobbing leitet sich übrigens aus dem englischen Wort "Mob" ab und bedeutet so viel wie zusammengerotteter Pöbel oder lärmend über jemanden herfallen, anpöbeln, angreifen, attackieren.

Ursprünglich wurde der Begriff von dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz für aggressives Tierverhalten benutzt. Tiere, die in irgendeiner Weise von den üblichen Standards ihrer Art abweichen, sind so gut wie immer zum Tode verurteilt, da sie schlechter an ihre Umwelt angepasst sind als ihre Artgenossen. Die auffällige Farbe weißer Löwen führt dazu, dass das ganze Rudel keinen Jagderfolg hat, der Weiße wird kurzerhand aus dem Rudel ausgeschlossen und hat allein kaum Überlebenschancen. Andere Arten, wie beispielsweise die Raben, töten Artgenossen, die anders sind als der Durchschnitt. Wenn Wölfe Schafe jagen, suchen sie sich immer das schwarze Schaf aus der Herde aus, weil es sowohl in der Landschaft von weitem zu sehen, als auch in der Herde selbst auffälliger und leichter zu verfolgen ist. Weil das betroffene Tier sich nur selbst schadet, sind Schafe normalerweise duldsam gegenüber abweichend gefärbten oder sich verhaltenden Schafen.

Tiere, die ihre Artgenossen ausgrenzen, verhalten sich also nahezu wie Menschen, die mobben. Mobbing hat offensichtlich dieselbe evolutionäre Wurzel: Jeder, der auffällig ist, hat ein erheblich erhöhtes Risiko, gemobbt zu werden. So werden Männer in Frauenberufen, Frauen in Männerberufen, Behinderte und Ausländer deutlich häufiger gemobbt als der Durchschnitt der Bevölkerung. In allen Lebenslagen - im Arbeitsleben wie im Bekanntenkreis - wird nur der akzeptiert, der ist wie alle oder wie alle ihn wollen, für Querdenker oder Eigenbrötler ist kein Platz. Damit ist der Boden für unterschiedlichste Gemeinheiten bereitet. Es wird gehänselt, getuschelt, Gerüchte werden gestreut, und das läuft, wenn nichts unternommen wird, über Wochen und Monate ab, ohne dass Hilfe in Aussicht ist.

Bei Mobbing-Betroffenen führen die hohen seelischen Belastungen oft zu Erkrankungen des Körpers, also zu psychosomatischen Leiden. Schon nach wenigen Tagen können Beschwerden auftreten. Magen- und Darmprobleme, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und depressive Verstimmungen sind die ersten seelischen und körperlichen Reaktionen auf Mobbing. Je länger das Opfer dem Mobbing ausgesetzt ist, desto stärker entwickeln sich chronische Krankheiten wie z.B. des Herz- Kreislaufsystems, des Magen- und Darmtraktes, Atemwegs- und Hauterkrankungen usw. Häufig treten nach langen Phasen der sozialen Stigmatisierung schwere Depressionen, Medikamentenabhängigkeit oder Suchterkrankungen auf, und die Suizidgefährdung steigt beträchtlich.

Mobbing am Arbeitsplatz

Am Mobbinggeschehen sind alle beteiligt, die am Arbeitsplatz miteinander in Kontakt stehen. Der Vorgang findet unter Kollegen und Kolleginnen statt, geht von Vorgesetzten gegen Untergebene ? teilweise gemeinsam mit anderen Untergebenen ? oder aber auch von ganzen Abteilungen gegen einzelne Kollegen und Kolleginnen.

Mobbing ist ein schleichender Prozess: Meist merkt der Betroffene erst im fortgeschrittenen Stadium, dass er gemobbt wird. In der ersten Phase entstehen Konflikte, die schlecht oder gar nicht bewältigt werden. Zum Beispiel durch schlechtes Betriebsklima oder weil die Beschäftigten aufgrund ständiger Umstrukturierung stark verunsichert sind und Angst um ihren Arbeitsplatz haben. Die gemobbte Person weiß noch nicht, dass sie das Opfer ist und will noch zu einer vernünftigen Konfliktbewältigung beizutragen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht abzusehen, wohin die Situation führen wird.

In der zweiten Phase kommt es erstmals zum gezielten Einsatz von typischen Mobbing-Handlungen:

* Niemand spricht nicht mehr mit der betroffenen Person.

* Die Kollegen und Kolleginnen lassen sich nicht ansprechen.

* Er/sie wird in einen anderen Raum versetzt, von den Kolleginnen und Kollegen isoliert.

* Er/sie wird wie Luft behandelt.

Der Konflikt ist eskaliert. Die ?Front? der Mobber und Mobberinnen stabilisiert sich. Die dritte Phase ist durch eine stabile Rollenzuweisung gekennzeichnet. Die betroffene Person ist von den Mobbern und den Mobberinnen ?gebrandmarkt? worden, beispielsweise als Querulantin, Besserwisserin, ?Sensibelchen?. Sie wird zum Sündenbock für das gestörte Betriebsklima. Die Angriffe werden massiver:

* Es wird schlecht über die Betroffenen gesprochen.

* Gerüchte werden verbreitet.

* Die Gemobbten werden ständig lächerlich gemacht.

* Sie werden verdächtigt, psychisch krank zu sein.

Nach Erreichen der vierten Phase hat sich die Situation dramatisch zugespitzt. Die gemobbte Person ist den beruflichen und sozialen Anforderungen nicht mehr gewachsen. Sie wird bloßgestellt und verspottet:

* Über eine Behinderung wird gespottet.

* Gang, Stimme oder Gesten werden imitiert, um jemanden lächerlich zu machen.

* Man macht sich über das Privatleben lustig.

* Man macht sich über die Nationalität lustig.

* Die Betroffenen werden gezwungen, Arbeiten auszuführen, die das Selbstbewusstsein verletzen.

* Man ruft ihnen obszöne Schimpfworte oder andere entwürdigende Ausdrücke nach.

In diesem Stadium gibt eine Reihe von Anzeichen dafür, dass der Konflikt nicht mehr ohne Hilfe von Außenstehenden gelöst werden kann. Wenn Sie bereits unter Schlafstörungen leiden, wenn Sie ein Gefühl der Hilflosigkeit nicht mehr loslässt, wenn Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen schwinden, wenn Sie sich immer unsicherer und sprachloser fühlen, oder wenn Sie einfach selbst den Eindruck haben, dass Sie mit der Konfliktsituation alleine nicht mehr fertig werden, dann läuten bereits die Alarmglocken.

Strategien für Mobbingopfer

C. G. Jung sagte einmal: "Krisen gehören zum Leben. Wir können sie nicht verleugnen. Wohl können wir versuchen, das Beste aus ihnen zu machen. Das lindert den Leidensdruck und bringt Hoffnung". Zunächst hat jeder Mensch die Selbstverantwortung, sich aktiv um die Erhaltung seines seelischen und körperlichen Wohlbefindens zu kümmern. Das beginnt damit, die eigenen Einstellungen zu hinterfragen. Manchmal können auch diese mobbingfördernd sein.

Wer sich in die Opferrolle begibt, setzt sich bestimmt nicht durch. Das wird immer als Schwäche interpretiert, und wer sich schwach zeigt, ist für den Mobber auch inkompetent. Wenig erfolgreich sind auch Versuche, den Angreifer mit einem gütigen ?Regen Sie sich doch nicht so auf? zu beschwichtigen. Da er oft gar nicht begreift, was er tut, wird er vermutlich ?Ich rege mich nicht auf? zurückbrüllen. Danach wird das Gewitter nur noch heftiger. Beeindruckt zeigt sich dieser Typ nur, wenn der eigene Standpunkt konsequent verteidigt wird. Wer über eine entsprechende Stimme verfügt, kann deshalb auch mal zurück schreien. Am ehesten überzeugt aber eine betont sachliche Argumentation. Wenn der Kollege darauf nicht reagiert, ist es sinnvoll, das Gespräch mit einer Formulierung wie ?Ich glaube, wir sollten das Problem später lösen? vorübergehend abzubrechen. So demonstriert man Souveränität und steigert das eigene Ansehen bei anderen Mitarbeitern.

?Ich muss von allen Menschen immer geliebt werden. Konflikte dürfen nicht offen angesprochen werden. Keiner versteht mich. Ich darf keine Schwäche zeigen, muss immer stark sein?? Aus dieser Einstellung ergibt sich das Problem, dass jede ablehnende Handlung einer Katastrophe gleichkommt. Man zieht sich innerlich enttäuscht zurück und spielt den Beleidigten. Die anderen verstehen nicht, was vorgeht, und deuten das Schweigen falsch. Die dabei ablaufenden Gedanken und Gefühle können auf beiden Seiten zur Eskalation der Situation führen. Sie sollten das eigene Verhalten in Konfliktsituationen kritisch unter die Lupe nehmen und daran gehen, neue Bewältigungsstrategien zu erlernen.

In Stressbewältigungs- und Mobbingseminaren können solche Strategien in Rollenspielen eingeübt werden. Die Scheu vor neuen Reaktionen gegenüber ArbeitskollegInnen, aber auch im Privatleben, kann so leichter überwunden werden. Gerade dann, wenn der ursprüngliche Konflikt noch nachvollziehbar ist, besteht die realistische Chance, sich durch Gespräche mit dem einzelnen Mobber oder der Mobberin wieder zu versöhnen. Schweigt man und frisst den Groll in sich hinein, kann es nur schlechter werden.

Wenn der ?Mobbingkarren? schon festgefahren ist, sich im Bewusstsein der Gemobbten Hoffnungslosigkeit festgesetzt hat und bereits körperliche und seelische Beschwerden aufgetreten sind, dann ist dringend professionelle Hilfe erforderlich. Gemobbte sollten sich nicht ihrer psychischen Verletzungen schämen, die ihnen ihre Arbeitsumgebung zugefügt hat. Jeder Mensch würde mit psychosomatischen und psychischen Symptomen reagieren, wenn ihm lange genug auf der ?Seele herumgetrampelt? worden ist. Suchen Sie Hilfe, bevor die ganze Geschichte eskaliert! Diese Hilfsangebote können beispielsweise darin bestehen, in Beratungsgesprächen mit PsychologInnen und anderen qualifizierten ExpertInnen einen Menschen zu haben, der zuhört und Sie in ihrem Leiden versteht. Auch Entspannungsübungen haben sich bei der Linderung der körperlichen und seelischen Beschwerden sehr gut bewährt. Sie sind allerdings kein Ersatz für die Beseitigung der Ursachen oder die Notwendigkeit einer Psychotherapie. Um die Spannungszustände zu lindern, eignen sich besonders: Autogenes Training, Meditation, Yoga und Progressive Muskelentspannung.

Handlungsmöglichkeiten von Kollegen und Kolleginnen

Kollegen und Kolleginnen, die mitbekommen, wie eine Person aus ihrer Abteilung von Kollegen und Kolleginnen oder von Vorgesetzten gemobbt wird, stecken in einer schwierigen Lage. Empfinden sie die Situation als unfair und gemein, entsteht meistens der Impuls zu helfen. Gleichzeitig haben sie Angst davor, selbst zu Gemobbten zu werden, wenn es ihnen nicht gelingt, die Feindseligkeiten zu beenden. Fakt ist: Schuldig machen sie sich auf jeden Fall, wenn sie gar nichts unternehmen, denn durch Zuschauen bestärken sie die Mobber stillschweigend in der Rechtmäßigkeit ihres Tuns. Sie sind zu ?Möglichmachern? geworden.

Aus der Sozialpsychologie ist bekannt, dass beim Beobachten von Not- und Gefahrensituationen typische Gedankenmuster ablaufen. Diese tragen dazu bei, dass man, ohne Schuldgefühle zu haben, untätig zuschaut. Jeder denkt: ?Ich bin doch nicht der einzige, der mitkriegt, was hier läuft. Soll doch einer der anderen eingreifen? oder ?Wenn keiner etwas unternimmt, dann sind die Angreifer vielleicht im Recht. Ich will mich doch nicht blamieren, indem ich etwas Falsches tue.? Fatalerweise laufen diese Gedanken bei vielen Menschen in ähnlicher Weise ab. Die Folgen sind immer die gleichen. Die Gemobbten werden weiter schikaniert.

Ist einem dieser Sachverhalt einmal klar geworden, gibt es keine Entschuldigung mehr für untätiges Zuschauen. Selbstverständlich gehört viel Zivilcourage dazu, allein gegen mehrere Mobber oder Mobberinnen oder Schikanen der Vorgesetzten vorzugehen. Es hat sich bewährt, in Einzelgesprächen im Kollegenkreis die eigene Betroffenheit zum Ausdruck zu bringen und den anderen nach seiner/ihrer Sicht der Dinge zu fragen. Solange man den anderen nicht in die Enge treibt, besteht die Chance, in kleinen Schritten ein Problembewusstsein unter den Kollegen und Kolleginnen zu schaffen. Ist man sich unsicher, selbst aktiv zu werden, kann man wenigstens je nach Einzelfall auch Vorgesetzte informieren.

Der Arbeitgeber hat die Pflicht, das Persönlichkeitsrecht und die Gesundheit der Arbeitnehmer zu schützen. Er muss daher Mobbing unterbinden, gegen mobbende Arbeitnehmer vorgehen und alles tun, um Mobbing zu verhindern. Oft werten Führungskräfte es offensichtlich noch immer als Eingeständnis von Schwäche und eigenem Versagen, wenn ihr Zuständigkeitsbereich mit Mobbing in Verbindung gebracht wird. Experten empfehlen daher, bei Seminarangeboten das Konfliktmanagement in den Vordergrund zu stellen. Um die Führungskräfte in die Lage zu versetzen, zu einer Anti-Mobbing Kultur beizutragen, ist es unbedingt erforderlich, sie für diese Aufgaben durch Schulung und Beratung zu qualifizieren. Damit Verdrängung oder Vertuschung nicht dazu führt, dass Führungskräfte zu Täter oder Mittäter werden.

Mobbing im Privatbereich

Mobbing gibt es nicht nur im beruflichen Alltag, auch im privaten Leben werden Menschen mit Grenzüberschreitungen, Machtmissbrauch und Mobbing konfrontiert. Im Bereich der Nachbarschaft ist Mobbing häufig, wobei MieterInnen ebenso wie Haus- und WohnungseigentümerInnen betroffen sind. Auch viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden im Freizeitbereich ausgegrenzt und gemobbt, ebenso tritt in Familien Mobbing auf, wobei die psychischen und gesundheitlichen Schäden nicht kleiner sind als bei Mobbinghandlungen, die am Arbeitsplatz oder in der Schule passieren.

Alle Menschen haben ein Gespür dafür, wo die ganz persönlichen Grenzen liegen, und wenn jemand diese Grenzen verletzt, hinterlässt es ein demütigendes Gefühl. Grenzüberschreitungen werden als Entmachtung des Selbst erlebt, man fühlt sich hilflos, machtlos und ausgeliefert. Wer eine Grenzüberschreitung erfährt, versucht sich zu wehren. Oft gelingt dies auch, und es bleibt bei einem einmaligen Verstoß. Manche Menschen kümmern sich jedoch nicht um die Grenzen anderer, verletzen diese immer wieder. Grenzüberschreitungen werden dann zum Mittel von Machtmissbrauch oder gar von systematischem Terror.

Machtmissbrauch tritt oft im Zusammenhang mit Abhängigkeiten auf, wobei diese persönlicher oder wirtschaftlicher Art sein können. So ist es nicht einfach, eine neue Wohnung zu suchen, einen Verein oder Klub zu wechseln. Die Familie kann man sich nicht aussuchen, und man kann sie auch nicht einfach verlassen, um eine neue Familie zu suchen. Kinder oder Jugendliche sind abhängig von den Eltern und können aus der Situation nicht flüchten. Die existenziellen und persönlichen Bedürfnisse der Abhängigen werden aus einer Machtposition heraus eingeschränkt oder negiert. Dies beeinträchtigt die Selbstachtung, das Selbstwertgefühl und die Leistung der Betroffenen. Und keine Entwertung einer Person wird je vergessen, sie ist zu schmerzlich. Sie macht die Seele krank und man trägt sie ein Leben lang mit sich herum.

Harmonische und unharmonische Sternzeichen

Eine der häufigsten Fragen, die Astrologen gestellt wird, lautet: "Welches Sternzeichen passt denn nun zu meinem?" Man will wissen, ob die Zusammenarbeit unterschiedlicher Sternzeichen klappt oder nicht. Wenn wir uns aber die Vielfalt an Beziehungen ansehen, so wird jeder schnell feststellen, dass es da keine festen Regeln geben kann. Es ist aber nicht die Frage, ob zwei Tierkreiszeichen zusammenpassen, sondern welche Qualität beide verbindet!

Widder: Mit dem Jähzorn des Widders können Fische am besten umgehen. Sie haben die Anpassungsfähigkeit, die bei einem Widder vonnöten ist. Die Lebendigkeit der Zwillinge kann dem Widder gut gefallen – hier findet sich das Maß an Geselligkeit, das der Widder liebt. Mit dem Löwen ist das so eine Sache – entweder es hält oder es ist ratzfatz vorbei. „Kompromisse“ wird es hier nicht geben. Immer wieder wird sich der Widder an einem Krebs vergreifen. Denn hier hat er jemanden, den so richtig unterbuttern kann.

Stier: Bei einem Steinbock fühlt sich der Stier wohl. Da gibt es keine Überraschungen und Experimente, er ist erdverbunden und noch eine Ecke vernünftiger wie der Stier selbst.
Mit dem Fisch kommt ein Stier gut aus. Der kleine Harlekin an seiner Seite fasziniert ihn einfach, obwohl er seine Eskapaden nicht immer verstehen kann. Beim Wassermann müssen schon sehr gute Horoskop-Übereinstimmungen vorliegen, wenn das gut gehen soll.

Zwilling: Die Zwilling-Löwe-Verbindung soll die glücklichste Konstellation überhaupt sein.
Zwillinge kommen auch mit einem Fisch gut zurecht – wobei die Gefahr allerdings darin liegt, dass beide sehr launisch sind. Aber die hauseigene Fröhlichkeit beider Sternzeichen macht das wieder wett. Über das Gebrumm der Widder tanzt der Zwilling hinweg, so dass ausnahmsweise mal dem Widder nichts übrig bleibt, als mitzuziehen. Falls es mit einem Skorpion auf Dauer gut gehen soll, müssen beide auf ihren Hang zur Dominanz verzichten!

Krebs: Der Krebs braucht Stabilität und die kann ihm die Jungfrau bieten. Auch ein Stier kann diese Aufgabe gut erfüllen. Der Widder wird den Krebs in die Ecke stellen, und es kommt auf die Leidensfähigkeit des Krebses an, wie lange er den Widder aushält. Bei ihm wird er immer die zweite Geige spielen.

Löwe: Mit dem Zwilling herrscht reine Harmonie. Immer wieder findet sich der Löwe mit dem Skorpion zusammen. Wenn er nicht unbedingt der Rudel-Führer sein will, hat er hier den Kollegen, der ihm die Entscheidungen abnimmt und er kann sich faul in der Sonne rekeln, bis der Skorpion ihm wieder eins verpasst und ihn arbeiten schickt. Bei Löwe und Waage ist das so eine Sache. Falls die Waage ihren Erfolg auf einer ganz anderen Strecke als der Löwe hat, besteht keine Gefahr. Beide können gegenseitig ihre Taten bewundern und den anderen unterstützen.
Löwe und Löwe – hier kann nur die Rudel-Aufteilung funktionieren.

Jungfrau: Jungfrau und Krebs – hier herrscht Ordnung, so muss es sein! Mit einem Wassermann-Kollegen dürften bei der Jungfrau sehr bald die Nerven blank liegen. Hier wird nämlich die Jungfrau total unterdrückt!

Waage: Waage mit Waage – hier finden sich verwandte Seelen in taktvollem Umgang und Harmonie zusammen. Auch mit einem Fisch kann es gut gehen, sofern die beiden einander nicht einengen. Überhaupt hat die ausgeglichene Waage selten kommunikative Probleme.

Skorpion: Skorpion und Löwe kommen fast immer miteinander aus – trotz allem Gebrülle. Verlierer bei einem Streit ist meistens der Löwe, ein kleiner Stich vom Skorpion und er weiß wieder, wo sein Platz ist. Die Arbeitsgemeinschaft mit Zwillingen kann gut gehen, falls beide es schaffen, ihre messerscharfen Zungen im Zaum zu halten. Kaum zwei Sternzeichen können sich verbal so verletzen wie diese beiden. Die Fische haben ein feines Gespür, wenn sich ihnen ein Skorpion nähert: Entweder sie ergreifen sofort die Flucht oder sie lassen sich in blanker Ergebenheit auf ihn ein.

Schütze: Ist der Schütze etwas zurückhaltender, übernimmt der Löwe nur zu gerne das Ruder! Der Schütze wird auch dankbar zulassen, dass der Löwe sich dann in seinem Erfolg sonnen darf.
Schütze und Widder: Hier kommt es auf das Niveau des Widders an, denn der Schütze kann leicht in die Ecke gedrängt werden und nie mehr zu Wort kommen.

Steinbock: Sofern er nicht großartiges Abenteurerblut intus hat, ist der Steinbock bei Stier und Widder gut aufgehoben. Beide haben ihre Prinzipien, wie der Steinbock. Der Fisch findet hier seine starke Schulter, denn der Steinbock ist gutmütig und lässt den Fisch in Frieden, ist aber genauso auch da, wenn dieser wieder seinen Weltschmerz hat. Steinbock und Widder haben zwar beide Hörer, passen aber gar nicht gut zusammen. Hier trifft Graziles gegen Rohes – und einer bleibt dabei auf der Strecke!

Wassermann: Wassermann und Schütze vertragen sich sehr gut. Wahrscheinlich, weil auch der Schütze immer auf der Suche nach „Idealen“ ist und sich deshalb interessiert in der Welt umschaut. So ergänzen sie sich auf der Suche nach den Trends der Zukunft. Die Ideen des Zwillings entsprechen den Vorstellungen des Wassermanns und bieten ihm eine Fülle von Anregungen. Lebenslust und Diskussionsfreudigkeit eingeschlossen.

Fische: Ein Fisch hat keine Vorurteile und wird erst versuchen, sich jedem Sternzeichen, dem er begegnet, anzupassen. Für das harmonische Zusammenarbeiten bieten sich jedenfalls Stier und Steinbock an. Sie sind geduldig und gutmütig, lassen dem Fisch genügend Freiraum. Ein starker Fisch nimmt es auch mit dem Widder auf. Sturmerprobt, bringt den Fisch so leicht nichts aus der Fassung.